• 1 Meine neue, christlich inspirierte Ikonenmalerei nahm ihren Anfang mit meiner Konvertierung vom Buddhismus zum christlichen Glauben.
  • 2 Nach langjähriger Beschäftigung mit der buddhistischen und hinduistischen Mystik habe ich mich zur christlichen Mystik nach der byzantinischen Tradition bekehrt.
  • 3 Der Eskaismus, der noch heute auf dem Berg Athos in Griechenland praktiziert wird, war der spirituelle Schlüsseltext, der mich davon überzeugte, dass Christus göttlicher Natur ist.
  • 4 Das Wort wurde zu Fleischist die authentischste und unanfechtbarste Enthüllung, die ich in der Religionsgeschichte gefunden habe.
  • 5 Die formelle künstlerische Inspiration verbindet sich mit der orientalischen Tradition der Ikonenmalerei, insofern sich diese auf die Theotokos und den Pantokrator bezieht.
  • 6 Die asiatische Prägung zielt darauf ab, das Heilige durch das Hinzufügen von Farben und Formen zu verherrlichen.
  • 7 Kreisförmige und geometrische Linien symbolisieren die geschichtliche, kosmische und göttliche Wichtigkeit der Inkarnation.
  • 8 Das Erscheinen von Symbolen, wie der Lotusblume und ihrer Blütenblätter, soll die spirituelle Quintessenz der großen Tradition Asiens würdigen und zelebrieren.
  • 9 Das Konzept des Mandalas mit seinen geometrischen Linien, die sich mit anderen Linien innerhalb der Komposition verflechten, symbolisiert die Struktur der spirituellen Lesung der neuen Ikonenmalerei.
  • 10 Die spirituelle Introspektion verwirklicht sich durch Glauben und Gebet. Im Gegensatz zur östlichen Methode, die oft von einer tiefen, psychologischen Introspektion gestützt wird, ist der christliche Pfad reine, emotional-spirituelle Überzeugung.
  • 11 Das Ziel der neo-ikonographischen Abbildungen in meinen Ikonen ist, durch die Kunst in das Mysterium der Inkarnation einzuführen.